Wieder als verpflichtendes Angebot

Arbeitgeber kritisieren Corona-Homeoffice-Pläne der Ampel

Panikecke verlassen: Arbeitgeberpräsident Dulger hält nichts davon, dass wieder die gleichen Schutzmaßnahmen in den Betrieben gelten sollen wie zu Hochzeiten der Pandemie.

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Berlin. Als „unangemessen und nicht nachvollziehbar“ haben Arbeitgeber die Corona-Homeoffice-Pläne von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) kritisiert. Demnach ist eine grundsätzliche Rückkehr zur Pflicht eines Homeoffice-Angebots vorgesehen. Das soll dem Schutz vor Ansteckung dienen.

Allerdings soll es Ausnahmen von der Regelung geben, wie aus einem Referentenentwurf des Arbeits- und Sozialministeriums (BMAS) für eine SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung hervorgeht. Die letzte Homeoffice-Angebots-Vorgabe war im März 2022 ausgelaufen.

„Vorsicht und Flexibilität“

Arbeitgeberpräsident Dr. Reiner Dulger erklärte am Donnerstag, es sei an der Zeit, „die Panikecke zu verlassen und zu einer Normalität mit Corona zu kommen“. Viele Länder in Europa hätten bereits einen Weg mit „Vorsicht sowie Flexibilität“ und nicht gegen die Wirtschaft gefunden. „Wir brauchen situationsangepasste Infektionsschutzmaßnahmen in den Betrieben und keinen staatlichen Bürokratiemurks“, betonte Dulger.

Die geänderte Situation durch Impferfolge oder durchgemachten Infektionen sowie leichtere Krankheitsverläufe müssten bei Bewertung der Corona-Lage und der Reaktion darauf berücksichtigt werden. (hom)
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