Studie

Arbeitslosigkeit sinkt erst wieder 2014

STUTTGART (dpa). Deutschland muss noch bis Ende kommenden Jahres mit stagnierenden Arbeitslosenzahlen rechnen. Das schreibt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young in ihrer Konjunkturprognose.

Veröffentlicht: 10.10.2012, 14:05 Uhr

Demnach verzögert sich die Erholung in der Euro-Währungszone weiter. Für 2012 rechnet die Analyse mit einem Minus von 0,5 Prozent für die Wirtschaftskraft der Eurozone. 2013 soll die Entwicklung dann auf der Stelle treten.

Die Krise vor allem in Südeuropa, aber auch die schwächere globale Konjunkturentwicklung und die damit verbundene Vorsicht vieler Firmen bei neuen Investitionen schmälerten die Aussichten, heißt es auf den 52 Seiten der Studie.

Erstellt hat sie das auf Wirtschaftsprognosen spezialisierte und zur britische Elite-Universität gehörende Institut Oxford Economics.

Auch hierzulande rücken demnach absehbar mehr Belastungen heran: "Die Krise der Eurozone scheint nun auch Deutschland einzuholen", fasst Ernst & Young die Ergebnisse zusammen.

Im Sommer, als die Studie zuletzt erschien, hatten die Fachleute Deutschland im kommenden Jahr noch 1,4 Prozent Wirtschaftswachstum zugetraut. Nun halten sie nur noch 1,0 Prozent Plus für realistisch.

Mehr zum Thema
Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Sunface-App reduziert Solariumnutzung

Dermatologische Prävention

Sunface-App reduziert Solariumnutzung

Corona-Teststation mit technischen Tücken

COVID-19-Testcenter Tegel

Corona-Teststation mit technischen Tücken

Grüne und Linke drängen auf Finanzreform bei Pflege

Steigende Zuzahlungen

Grüne und Linke drängen auf Finanzreform bei Pflege

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden