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Arzneiregresse in Hessen bei über zwei Millionen Euro

FRANKFURT/MAIN (ine). 62 Regresse im Arzneimittel- und 40 im Heilmittelbereich hat es im Jahr 2009 in Hessen gegeben.

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Bezogen auf die vereinbarten Ausgabenobergrenzen für 2008 beträgt das Regressvolumen im Bereich der Arzneimittel etwa 0,12 Promille und im Bereich der Heilmittel 0,4 Prozent, heißt es bei der KV in Frankfurt/Main.

Die 40 Heilmittelregresse haben ein Gesamtvolumen von rund einer Million Euro. Die 62 Arzneimittelregresse belaufen sich insgesamt auf 2.597.721 Euro. Je nach Praxis handelt es sich dabei um Summen von weniger als 5000 Euro bis hin zu mehr als 200.000 Euro im Heilmittel-, und mehr als 300.000 Euro im Arzneimittelbereich.

Um die Zahl der Regresse zu vermindern, bekommen die Ärzte in Hessen seit dem ersten Quartal 2010 von der Kassenärztlichen Vereinigung vorab Informationen darüber, wie hoch im Schnitt die Verordnung von Heilmitteln in den jeweiligen Fachgruppen ist.

Die Zahl der Widersprüche, die von der KV noch bearbeitet werden müssen, liegt derzeit bei 19.000. "Darüber hinaus gibt es weitere Widersprüche, die aufgrund angehängter Musterverfahren oder offener Antragsverfahren zurzeit ausgesetzt sind und nicht bearbeitet werden können", teilt die KV mit.

Zur Zahl der derzeit laufenden Plausibilitätsprüfungen gibt die KV Hessen keine Auskunft. Im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass 250 Vertragsärzte betroffen von Honorarrückforderungen der KV aus den Jahren 2005 bis 2007 waren.

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