Pharma-Zwangsrabatte

BPI-Spitze pocht auf Informationen

Wie rechnet das Gesundheitsministerium Sparpotenziale bei der Pharmaindustrie aus? Der BPI will es genau wissen.

Veröffentlicht:

BERLIN. BPI-Chef Dr. Bernd Wegener und Hauptgeschäftsführer Henning Fahrenkamp fordern seit Monaten Zugang zu den Informationen, auf deren Grundlage das Bundesgesundheitsministerium die Herstellerabschläge und das für die Pharmaindustrie geltende Preismoratorium aufrecht erhält. Dafür berufen sie sich auf das Informationsfreiheitsgesetz.

Gegen einen zwischenzeitlich ergangenen Bescheid des Ministeriums hätten sie Widerspruch eingelegt, sagte Wegener beim BPI-Unternehmertag in der vergangenen Woche.

Das Ministerium habe die Anfrage nicht ausreichend beantwortet und vor allem die ohnehin bekannten Stellungnahmen der Pharmaindustrie und der Kostenträger übermittelt.

In dem Widerspruch, der der "Ärzte Zeitung" vorliegt, betonen Wegener und Fahrenkamp, dass sie auch die internen Vermerke und Aktenbestandteile, die zur Entscheidung des Ministeriums geführt hätten, einsehen wollten.

Es sei sonst nicht erkennbar, wie die externen Stellungnahmen bewertet worden seien. Das Ministerium ist verpflichtet, die Zwangsmaßnahmen jährlich zu überprüfen und dabei die gesamtwirtschaftliche Lage zu berücksichtigen. (af)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Auswirkung auf Arzneiversorgung

Pharmaindustrie warnt vor Helium-Engpässen durch Irankrieg

Off-Label-Use möglich

Long-COVID-Therapie: So schätzt Hausarzt Maibaum den G-BA-Beschluss ein

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

© Springer Medizin Verlag GmbH

AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Porträt

Wie eine Gynäkologin ihre Krebserkrankung in einem Comic verarbeitet

Herzinfarkt-Prävention

Diabetes: Grippeimpfung schützt das Herz!

Lesetipps
Maske

© Porträt: BVKJ | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Mutter mit MS: Kind gegen MMR impfen?

Ein Mann zieht an einem riesigen Virus.

© freshidea / stock.adobe.com

Off-Label-Use möglich

Long-COVID-Therapie: So schätzt Hausarzt Maibaum den G-BA-Beschluss ein