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Prävention

BZgA-Chefin drängt auf Präventionsstrategie

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HAMBURG. Die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Dr. Heidrun Thaiss, hat alle Akteure der Präventionsarbeit aufgefordert, von der "Projektitis" abzurücken und endlich gemeinsam auf eine Präventionsstrategie umzuschwenken.

Das Präventionsgesetz biete hierfür gute Voraussetzungen, erklärte Thais bei der 68. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ) in Hamburg. Insbesondere die Krankenkassen sollten nun zusammenrücken und gemeinschaftliche Präventionsangebote auflegen.

Das sei bislang nicht der Fall. Mit Hilfe der Landesrahmenvereinbarungen, die bisher in fünf Bundesländern (NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Sachsen) vorliegen, sollten Präventionsprojekte nun auch viel stärker in kommunale und wohnortnahe Konzepte integriert werden, so Thaiss.

Weiteres Ziel: Gute Präventionsangebote müssen zur Regelversorgung werden. Nur dann könnten solche Bevölkerungsgruppen von Präventionsprogrammen profitieren, die bislang kaum erreicht werden. (ras)

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