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Baden-Württemberg fördert PJ in Hausarztpraxen

STUTTGART (fst). Das baden-württembergische Sozialministerium fördert Medizinstudenten im Praktischen Jahr mit insgesamt 600.000 Euro.

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Verwendet werden sollen die Mittel zudem für Lehrpraxen, die den PJ'lern ein breites Versorgungsspektrum bieten. Am Montag habe der erste Student ein Stipendium für sein PJ in einer Landarztpraxis erhalten, teilte das Ministerium mit.

Der Lehrbereich Allgemeinmedizin am Uniklinikum Freiburg hat das Förderkonzept entwickelt, bei der PJ-Studenten ein Stipendium von 500 Euro pro Monat mit Beginn des PJ-Tertials Allgemeinmedizin erhalten.

Die Fördermittel sind Teil des Aktionsprogramms "Ärztliche Versorgung im Ländlichen Raum" der Landesregierung. Praxisinhaber sollen "finanziell entschädigt" werden für den zeitlichen Aufwand, der mit der Beschäftigung eines PJ‘lers einhergeht.

Dabei handele es sich um einen "niedrigen vierstelligen Betrag", sagte eine Sprecherin des Ministeriums auf Anfrage der "Ärzte Zeitung".

Im ersten Jahr sollen 30 Plätze für das Wahlfach Allgemeinmedizin im PJ gefördert werden, im zweiten Jahr 40 und im dritten Jahr 50 Plätze. Die Vergabe dieser Plätze wird zentral für Baden-Württemberg vom Lehrbereich Allgemeinmedizin der Uniklinik Freiburg koordiniert.

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