Verbandspolitik

Baumgärtner einstimmig an der Spitze von MEDI GENO bestätigt

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MÜNCHEN. Der Vorstand von MEDI GENO hat Dr. Werner Baumgärtner erneut einstimmig zum Bundesvorsitzenden gewählt. Der Allgemeinmediziner aus Stuttgart soll auch in den kommenden vier Jahren den Verband führen. Aktuell kämpfe MEDI GENO dafür, dass Praxen im Zuge der Anbindung an die Telematik-Infrastruktur (TI) nicht auf ihren Installationskosten sitzen bleiben und haftungsrechtlich nicht für Hackerangriffe aus der TI zur Verantwortung gezogen werden, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes.

Außerdem setze er sich als Bundesvorsitzender für eine Digitalisierung der Praxen unter Wahrung der Schweigepflicht und ohne zentrale Speicherung der Patientendaten ein, so Baumgärtner. „Der Konnektor muss in die Mottenkiste und Politik und gematik müssen die Haftung für Hackerangriffe in die Praxen übernehmen“, fordert er.

Ein weiteres Ziel von MEDI GENO: Die Zusammenarbeit mit der Allianz Deutscher Ärzteverbände sowie mit anderen großen Ärzteverbänden soll ausgebaut werden. „Wir müssen die Interessen der niedergelassenen Haus- und Fachärzte und Psychotherapeuten in den Kammern und KVen bündeln und gegenüber der Politik mit einer Stimme sprechen“, sagt Baumgärtner.

Außerdem will der Verband in den bislang eher mitgliederschwachen Regionen wachsen. Dazu sollen Landesverbände in den Regionen gegründet werden, die bislang noch ein weißer Fleck auf der Landkarte des Verbandes sind. (eb)

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