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Bayer schließt mit dem DKFZ eine Forschungsallianz

BERLIN (HL). Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Bayer Schering Pharma AG haben eine strategische Forschungsallianz vereinbart. Damit sollen Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung schneller in die industrielle Entwicklung neuer Medikamente gegen Krebs überführt werden.

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Gemeinsam geben Bayer und das DKFZ dafür in den nächsten zwei Jahren 3,5 Millionen aus. Sie sollen in laufende Projekte investiert werden. Ein gemeinsames Komitee entscheidet über die Auswahl. Damit haben die Wissenschaftler großen Gestaltungsspielraum.

"Aufgrund der enormen Komplexität der biomedizinischen Forschung sind Exzellenz-Netzwerke heute ein entscheidender Erfolgsfaktor. Mit dieser Allianz verbinden wir die wissenschaftliche Exzellenz eines Spitzenforschungsinstituts mit der Expertise von Bayer in der Arzneimittelentwicklung, sagte Wolfgang Plischke, Forschungs-Vorstand von Bayer, gestern bei der Unterzeichnung der Vereinbarung in Berlin.

Im Mittelpunkt der Kooperation sollen gemeinsame anwendungsnahe Projekte zur Erforschung von Molekülen, Mechanismen und Modellen stehen, die Impulse für die Entwicklung neuer Therapien gegen Krebs geben können. Zudem sollen neue Diagnoseverfahren untersucht werden, mit denen der individuelle Krankheitsverlauf überwacht und der konkrete Behandlungserfolg besser prognostiziert werden können. Dabei könnten Biomarker eine entscheidende Rolle spielen.

Die Bündelung der Stärken beider Partner könne ein großes Potenzial entlang der Wertschöpfungskette - von der Entdeckung eines Moleküls bis hin zur klinischen Anwendung erzeugen, sagte Professor Otmar Wiestler, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums. "Wenn wir das umsetzen, dann können wir Großes für den Forschungsstandort Deutschland leisten."

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