Arznei-Einnahme

Bayerische Apotheker sollen Schwangere aufklären

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MÜNCHEN. Die AOK Bayern und der Bayerische Apothekerverband (BAV) haben einen neuen Vertrag über die umfassende Aufklärung bei der Einnahme von Medikamenten in der Schwangerschaft geschlossen.

Ziel ist es, mögliche Risiken bei der Medikamenteneinnahme zu vermeiden und dabei die Arzneimittelversorgung während der Schwangerschaft zu verbessern.

Approbierte Apotheker, die sich zum Thema Arzneimittel in der Schwangerschaft speziell qualifiziert haben, sollen sich in einer umfassenden individuellen Beratung einen Überblick darüber verschaffen, welche Arzneimittel die Schwangere einnimmt, teilte die AOK mit.

Die Apotheker informieren im Wesentlichen über Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen von verordneten und frei verkäuflichen Arzneimitteln.

Bei falscher Einnahme von Medikamenten werden Lösungswege aufgezeigt wie das Absetzen, Umstellen oder Anpassen der Medikation.

Gutschein von der AOK

Darüber hinaus soll der Apotheker die Schwangere zu Ernährung und Lebensführung beraten. Die Inhalte des Beratungsgesprächs und die ausgesprochenen Empfehlungen werden dokumentiert.

Für die Inanspruchnahme der Beratung erhalten AOK-versicherte schwangere Frauen einen Gutschein. Die Beratung ergänze die bestehenden ärztlichen Angebote zur Mutterschaftsvorsorge, betonte die AOK.

Für das Beratungsgespräch einmal pro Schwangerschaft erhalten die Apotheker 33 Euro.

Der Vertrag zwischen AOK und Apothekerverband gilt seit 1. November und ist zunächst unbefristet. (sto)

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