Bayerns Fachärzte verärgert über Schiedsamtsspruch

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MÜNCHEN (sto). Mit Bestürzung und Empörung hat die Gemeinschaft der fachärztlichen Berufsverbände in Bayern (GFB) auf die Entscheidung des Schiedsamtes zur ärztlichen Vergütung im kommenden Jahr reagiert. Um eine "Katastrophe in der Versorgung" zu verhindern, müssten noch vor Jahresende Lösungen gefunden werden, die eine Grundversorgung mit fachärztlichen Leistungen sicherstellen, forderte der Vorsitzende der GFB-Bayern, Dr. Thomas Scharmann.

Die Vergütung müsse ausreichen, um notwendige Leistungen für eine gesicherte Diagnose erbringen zu können. Sonst könnten nur noch Verdachtsdiagnosen codiert werden. Durch die Entscheidung des Schiedsamtes von Mitte Dezember sind viele Strukturverträge in Bayern beendet worden. Die GFB fordert von Kassen und KV, "dass regionale und an der Versorgungsqualität orientierte Vergütungsstrukturen wieder möglich werden".

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