Tarifverhandlungen

Beamtenbund droht mit mehr Warnstreiks an Kliniken

In der aktuellen Tarifrunde im öffentlichen Dienst erhöhen die Gewerkschaften den Druck. An den kommunalen Krankenhäusern könnte es neuerlich zu Streiks kommen.

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Düsseldorf. Der Deutsche Beamtenbund dbb droht eine Ausweitung der Warnstreiks im öffentlichen Dienst an, falls der Bund und die Kommunen kein akzeptables Angebot vorlegen.

„Bislang verfolgten Verdi und wir eine Taktik der Nadelstiche. Vor dem 22. Oktober (wenn die dritte Verhandlungsrunde ansteht) werden wir die Warnstreiks aber sicher ausweiten, um die Kompromissbereitschaft der Arbeitgeber zu erhöhen. Dazu gehören auch wieder Warnstreiks in Kitas und Kliniken“, sagte Beamtenbund-Chef Ulrich Silberbach der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstag).

„Die Arbeitgeber haben angekündigt, dass sie am 15. Oktober endlich ihr Angebot vorlegen. Vermutlich fällt das enttäuschend aus, so dass wir bis zum Beginn der dritten Verhandlungsrunde am 22. Oktober den Druck nochmal erhöhen müssen.“

Der Beamtenbund vertritt zusätzlich zu den Beamten 400.000 Angestellte. In der aktuellen Tarifrunde für Bund und Kommunen fordert er 4,8 Prozent mehr Lohn, mindestens 150 Euro. (dpa)

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