Medizinethik

Befürworter und Gegner der PID glauben an Mehrheit

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BERLIN (hom). Befürworter wie Gegner der Präimplantationsdiagnostik (PID) haben sich überzeugt gezeigt, bei einer Abstimmung im Bundestag eine Mehrheit für ihre Position zu bekommen.

Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU), die für ein PID-Verbot ist, sagte der "Rheinischen Post", nun komme es darauf an, "Verbündete für unsere Position auch über die eigene Fraktion hinaus im Bundestag zu finden".

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und PID-Befürworter Peter Hinze (CDU) sagte der Nachrichtenagentur dpa, dass er trotz des Votums seiner Partei nicht mit einem Verbot der PID rechne.

Auf dem CDU-Parteitag in Karlsruhe hatte es ein knappes Votum für ein Verbot der PID gegeben (wir berichteten). Die CDU-Abgeordneten sind an den Beschluss aber nicht gebunden. Es wird damit gerechnet, dass für die geplante Abstimmung über die PID im Bundestag mehrere interfraktionelle Anträge eingebracht werden.

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