Hausarztvertrag

Betriebskassen bieten HzV als Rahmenvertrag

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BERLIN. Der Deutsche Hausärzteverband und der Kassendienstleister SpektrumK haben einen bundesweit einheitlichen Hausarztvertrag geschlossen. 60 bis 70 Betriebskrankenkassen hätten die Option, sich diesem Rahmenvertrag anzuschließen.

Für teilnehmende Hausärzte könne sich der Verwaltungsaufwand reduzieren, sagte Dr. Dirk Sunder Plaßmann von SpektrumK der "Ärzte Zeitung". Der Vertrag gilt ab 1. Januar, werde operativ aber erst im zweiten Quartal starten, hieß es.

Die Betriebskrankenkassen planen, gemeinsam mit den Landeshausärzteverbänden den Vertrag in den einzelnen Regionen umsetzen. Auch Kassen mit HzV-Verträgen, die durch Schiedspersonen festgesetzt worden sind, könnten sich über eine sogenannte Aufhebungsklausel an dem Rahmenvertrag beteiligen, hieß es.

Hausärzteverbands-Chef Ulrich Weigeldt lobte die Vereinbarung als "wichtigen Schritt, um die hausärztliche Versorgung in Deutschland flächendeckend sicherzustellen und gleichzeitig die Einheitlichkeit der Verträge auch in Zukunft zu gewährleisten." (fst)

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