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Bittmann: Schmidt muss Absichten offenlegen

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BERLIN (ble). Der Vorsitzende des NAV-Virchowbundes, Dr. Klaus Bittmann, hat von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt Klarheit über ihre politischen Absichten gefordert. In einem offenen Brief verlangt er von der Ministerin unter anderem Aufklärung darüber, ob das "Debakel der kollektivvertraglichen Honorarreform gewollt" sei und der Startschuss dafür, "Teile der ambulant tätigen Fachärzte eliminieren und diese in den stationären Sektor umzusteuern". Durch die Reform sähen sich gerade leistungsstarke Hausärzte sowie Fachärzte mit hohen Kosten in ihrer Existenz bedroht.

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Kommentare
Helmut Karsch 21.01.200913:44 Uhr

Offenheit?

Herr Dr. med. Bittmann sollte nicht so naiv sein zu glauben, dass Frau Schmidt ihre wahren Motive offen legt. Sie würde sich viel zu angreifbar machen und das schadet ihren Aussichten bei der nächsten Wahl. Außerdem ist doch völlig egal was sie sagt. Entscheidend ist was sie tut und das kommentiert sich selbst. So gesehen hat Herr Dr. med. Bittmann sich die Antwort auf seine Frage selbst gegeben.
Wenn man Frau Schmidt in einer offenen Diskussion mit ihrem Verhalten und vor allen Dingen mit ihren Täuschungen konfrontieren würde bliebe am Ende nur noch eine Formulierung über und die lautet: Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Idiot. Wer sie aber kennt und sie eine Lüge nennt der ist ein Verbrecher.

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