Berufspolitik

Brandenburg: Gesundheit im Unterricht

POTSDAM (ami). Mehr Gesundheitsunterricht an Schulen fordert Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke).

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Nach dem Ende und der Auswertung des dreijährigen Projektes PIKS (Pubertät, Impfen, Krebsprävention) für Jugendliche spricht sie sich dafür aus, dass die Schulen den Gesundheitsunterricht in Eigenregie weiterführen.

Eine Projektmappe mit Unterrichtsmaterialien hat die Landesarbeitsgemeinschaft Onkologie (Lago) Brandenburg entwickelt.

"Aufklärung und Prävention muss alle erreichen und vor allem die jungen Menschen einbeziehen. Sie sind in gewisser Weise besonders gefährdet, weil für die meisten die eigene Gesundheit und die persönliche Verantwortung dafür kein Thema ist und gefährliche Krankheiten für sie erst im Alter stattfinden", so Tack.

Ängste vor Untersuchungen abbauen

Um auch Jugendliche für Vorsorgemaßnahmen und Impfungen zu gewinnen, seien Eltern und Lehrer gleichermaßen gefragt.

Das Aufklärungsprojekt "PIKS" vermittelt Mädchen und Informationen und versucht zudem, Ängste vor Untersuchungen abzubauen. In der Projektphase von 2007 bis 2010 nahmen 212 Klassen teil. Die Lago hat in dieser Zeit insgesamt 96 Projekttage durchgeführt.

Viele Ärzte haben sich ehrenamtlich engagiert. Zur Weiterführung des Projektes ist nun auf die Initiative der Schulen gefragt. Sie können die kostenlosen Unterrichtsmaterialien bei der Lago anfordern.

Die Mappen enthalten neben einer Unterrichtsleitlinie, den Basis-Foliensatz, Spielvorlagen und eine CD mit Präsentation.

LAGO Brandenburg e.V. 14469 Potsdam Telefon 0331/270 7172 E-Mail: post@lago-brandenburg.de 

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