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Brandenburger treibt die Angst vor Herzinfarkt um

POTSDAM (ami). Nirgends in Deutschland haben die Menschen mehr Angst vor einem Herzinfarkt als in Brandenburg.

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Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage der DAK hervor. Danach gaben 55 Prozent der befragten Märker an, sich vor einem Infarkt zu fürchten - zehn Prozentpunkte mehr als im Bundesdurchschnitt.

Die Angst vor einem Herzinfarkt ist in Brandenburg damit ebenso weit verbreitet wie die Furcht vor Unfällen mit schweren Verletzungen oder vor einem Schlaganfall. Ob die überdurchschnittlich häufige Sorge um einen Herzinfarkt mit der vergleichsweise hohen Infarktsterblichkeit im Flächenland zusammenhängt, ist nicht untersucht.

Krebs macht noch mehr Angst

Nur Krebs löst bei noch mehr Brandenburgern Ängste aus: Dreiviertel der Befragten fürchten, daran zu erkranken. Allerdings scheinen junge Menschen sich immer weniger um bösartige Neubildungen zu sorgen und seltener die Krebs-Vorsorgeuntersuchungen zu nutzen.

"Bestätigt sich dieser Trend, müssen wir diese Altersgruppe stärker über Risiken und Möglichkeiten der Früherkennung informieren", so Brandenburgs DAK-Sprecher Martin Plass.

In der Umfrage gaben insgesamt 73 Prozent der Frauen und 47 Prozent der Männer an, dass sie zur Krebs-Vorsorge gehen.

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