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Bundesrechnungshof wird bei Kassen und KV aktiv

Das einziges Gemeinschaftsunternehmen von Kassen und KV, die Arbeitsgemeinschaft IGiB, ist in den Fokus von Rechnungsprüfern geraten. Der Bundesrechnungshof hält sich über den konkreten Anlass der Prüfung bedeckt.

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Der Bundesrechnungshof nimmt derzeit die Arbeitsgemeinschaft IGiB unter die Lupe.

Der Bundesrechnungshof nimmt derzeit die Arbeitsgemeinschaft IGiB unter die Lupe.

© spuno / fotolia.com

POTSDAM / BONN (ami). Die Arbeitsgemeinschaft IGiB von Kassenärztlicher Vereinigung Brandenburg (KVBB), AOK Nordost und BarmerGEK ist ins Visier des Bundesrechnungshofes geraten.

Der Bundesrechnungshof prüft das Gemeinschaftsunternehmen von KV und Krankenkassen im Rahmen seiner Jahresarbeitsplanung für 2012.

Die IGiB ist bundesweit die einzige Arbeitsgemeinschaft zwischen einer KV und Kassen, obwohl die rechtliche Möglichkeit nach Paragraf 219b SGB V bereits seit langem besteht. Seit 2009 hat sie verschiedene Versorgungsprojekte für das Flächenland Brandenburg modellhaft erprobt.

Dafür ist sie bereits zweimal mit Preisen ausgezeichnet worden. Neueste Entwicklung der IGiB ist Agnes zwei. Gesellschafter der Arbeitsgemeinschaft sind derzeit die Vorstandschefs von AOK Nordost, BarmerGEK und KVBB. Gegründet wurde die IGiB von AOK und KV in Brandenburg.

Keine Auskunft über Anlass der Prüfung

Der Bundesrechnungshof kennt verschiedene Prüfanlässe. Dazu zählen Hinweise von außen ebenso wie das Volumen eines Unternehmens oder die Risiko- und Fehleranfälligkeit der Geschäftstätigkeit. Als sehr fehleranfällig gelten unter anderem Vergabeverfahren von Krankenkassen.

Über den konkreten Anlass der Prüfung erteilte der Bundesrechnungshof auf Nachfrage jedoch keine Auskunft. Er berief sich darauf, dass das Verfahren noch läuft. Wann es abgeschlossen wird, steht den Angaben zufolge noch nicht fest.

Der Vorsitzende der AOK Nordost Frank Michalak teilte Anfang März mit, dass der Bundesrechnungshof bereits kurz nach der Gründung der IGiB im Sommer 2009 erst bei der KVBB und dann bei der AOK geprüft habe. Die erste intensive Prüfung ist nach Michalaks Angaben bereits abgeschlossen.

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