Burn-out: Ärzte fordern Kriseninterventionsteams an Kliniken

FÜRTH (sto). An den Krankenhäusern in Bayern sollten hauptamtliche Kriseninterventionsteams für Ärzte und Pflegende etabliert werden. Das hat der 69. Bayerische Ärztetag in Fürth in einer Entschließung gefordert.

Veröffentlicht:
Burn-out beim Klinikpersonal: In Bayern fordern die Ärzte Teams aus Psychologen, die schnell eingreifen können.

Burn-out beim Klinikpersonal: In Bayern fordern die Ärzte Teams aus Psychologen, die schnell eingreifen können.

© PA / fotolia.com

Die Teams, die sich aus Psychologen und psychotraumatologisch geschulten Ärzten und Pflegekräften zusammensetzen sollten, sollen den Mitarbeitern zur Verfügung stehen, um möglichen Folgen seelisch belastender Situationen oder Einsätzen sowie einem Burn-out-Syndrom vorzubeugen, forderten die Delegierten.

Um das Ziel einer psychosozialen Betreuung des Personals in allen Kliniken zu erreichen, sollten zunächst mehrere Pilotprojekte gestartet werden, empfiehlt der Ärztetag.

Mit einer psychosozialen Intervention könne einem drohenden wirtschaftlichen Schaden entgegengewirkt werden, der durch Fluktuation, Burn-out, hohen Krankenstand und innere Kündigung verursacht wird.

Nach Angaben der Antragsteller sind etwa 20 Prozent der Klinikärzte vom Burn-out betroffen. Mehr als zehn Prozent der Ärzte seien substanzabhängig und die Suizidrate sei im Vergleich zur Normalbevölkerung sechsmal höher. In der Intensivpflege sei der Krankenstand besonders hoch.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Wirksamkeit in der klinischen Praxis von Brivaracetam über 12 Monate (alle Formen fokaler Anfälle)d

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Zusatzbehandlung fokaler Epilepsien

Effektivere Anfallskontrolle in der Kombinationstherapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: UCB Pharma GmbH, Monheim
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München
7-Jahres-Daten belegen günstiges Nutzen-Risiko-Profil von Ofatumumab

© Vink Fan / stock.adobe.com

Aktive schubförmige Multiple Sklerose

7-Jahres-Daten belegen günstiges Nutzen-Risiko-Profil von Ofatumumab

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Autopsiestudie

So häufig wird der Krebs erst nach dem Tod erkannt

Lesetipps
Schulterschmerzen? Im höheren Alter ist die Polymyalgia rheumatica nach der Rheumatoiden Arthritis die häufigste entzündlich-rheumatische Erkrankung. (Symbolbild mit Fotomodellen)

© peopleimages.com / stock.adobe.com

Praxistipps

Schulterschmerzen: Die vertrackte, ärztliche Spurensuche