Schutzmaßnahmen

Corona-Expertenrat empfiehlt für Herbst Maßnahmen in der Altenpflege

Gremium schlägt regelmäßige Tests von Beschäftigten, Besuchern und Bewohnern sowie niedrigschwellige Impfangebote vor.

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Berlin. In Pflegeeinrichtungen sollte der Schutz vor dem Coronavirus nach Einschätzung des Expertenrats der Bundesregierung im kommenden Herbst wieder verstärkt werden.

Zur Verhinderung und zur Eindämmung von COVID-19-Ausbrüchen sollten zusätzliche Präventions- und Managementmaßnahmen umgesetzt werden, heißt es in einer Stellungnahme des Gremiums, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Vorgeschlagen werden regelmäßige Tests bei Beschäftigten, Besuchern und Bewohnern und „niederschwellige aufsuchende Angebote zur Durchführung von Impfungen“.

Die Expertinnen und Experten sprechen sich außerdem dafür aus, dass die Gesundheitsämter die Einrichtungen regelmäßig kontrollieren, diesen bei der Erarbeitung von Hygienekonzepten helfen und sich mit ihnen regelmäßig austauschen, etwa in Form von „präventiven Heimbesuchen“. Im Rahmen von Fortbildungen „sollten hygienerelevante Inhalte stärkere Berücksichtigung finden“.

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Die anhaltend hohen Corona-Zahlen und ein mit der Zeit nachlassender Impfschutz hätten in den vergangenen Monaten zum Wiederanstieg der Infektions- und Todesfälle in den Einrichtungen geführt, heißt es in dem Papier.

„Dringend“ empfohlen werden Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität in der Pflege, etwa „zur Verstärkung der Personaldecke“ und durch „höherqualifizierende Ausbildungen“. Notwendig sei neben einer angemessenen Vergütung eine spezielle Aus- und Weiterbildung zur Qualifizierung von kompetentem Personal. (dpa)

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