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DGB-Studie: Arbeitslosigkeit macht krank

BERLIN (dpa). Jahrelange Arbeitslosigkeit beeinträchtigt die Gesundheit der Betroffenen nach einer Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) deutlich stärker als bislang angenommen.

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Bereits jeder fünfte bis sechste Erwerbslose müsse gesundheitliche Einschränkungen hinnehmen, sagte der Arbeitsmarktexperte des DGB, Wilhelm Adamy. Das seien gut eine halbe Million Betroffene. Bei Arbeitslosen fielen weit häufiger Stoffwechselkrankheiten und mehr als doppelt so viele Krankheitstage durch Krebserkrankungen an als bei pflichtversichert Beschäftigten.

Bei psychischen Störungen liege die Krankheitsdauer sogar um das Vierfache höher. Mehr als jedem siebten Arbeitslosengeldempfänger würden inzwischen Psychopharmaka verordnet. "Arbeitslosigkeit wird zum Stress eigener Art", sagte Adamy der "Rheinpfalz am Sonntag". Adamy forderte eine engere Zusammenarbeit von Arbeitsagenturen, Jobcentern, Gesundheits-, Jugendamt, Krankenversicherung und Schuldnerberatung.

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