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DGB macht weiter gegen "Kopfpauschale" mobil

STUTTGART (hom). Das vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) ins Leben gerufene Bündnis "Köpfe gegen Kopfpauschale" will seine Unterschriftenaktion gegen die Gesundheitsreform von Schwarz-Gelb fortsetzen.

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"Der Protest gegen die Kopfpauschale ist keine Eintagsfliege, sondern quicklebendig", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Donnerstag in Stuttgart. Union und FDP hätten die Pauschale zwar so eingeführt, dass sie die Bevölkerung aktuell nicht finanziell belaste.

Die aktuellen Defizite der Krankenkassen zeigten aber, "dass die Kopfpauschale bedrohlich nahe rückt". "Wir wollen die Kopfpauschale kippen, bevor sie die Menschen trifft".

In dem Bündnis "Köpfe gegen Kopfpauschale" haben sich Sozial- und Wohlfahrtsverbände, Jugend- und Frauen-, Ärzte- und Migrantenverbände sowie Oppositionsparteien und Gewerkschaften angeschlossen. Als Alternative zur "Kopfpauschale" wirbt das Bündnis für die Einführung einer Bürgerversicherung im Gesundheitswesen.

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