Reanimationsregister

Datenbank weist jetzt 100.000 Einträge auf

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KIEL. Das Deutsche Reanimationsregister hat den 100.000. Datensatz erfasst. Die Online-Datenbank, die bundesweit vom Institut für Rettungs- und Notfallmedizin (IRuN) am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) koordiniert wird, erhält Daten von 161 Rettungsdiensten und 135 Kliniken und repräsentiert damit eine versorgte Bevölkerung von 18 Millionen Einwohnern. Nach Angaben des UKSH ist sie eine der größten Datenbanken für Wiederbelebung in Europa.

"Das Deutsche Reanimationsregister ist als bundesweites Benchmarking ein wichtiges Werkzeug der notfallmedizinischen Versorgungsforschung. Konkret dient es gleichzeitig dem Patienten durch die ständige Optimierung lokaler Versorgungsketten", sagte PD Dr. Jan-Thorsten Gräsner, Direktor des IRuN. Erfasst werden die Erfolge bei Reanimationen kardial bedingter Kreislaufstillstände, insbesondere die Zahl der Ein-Jahres-Überlebenden. Dokumentiert wird die gesamte Versorgungskette vom Ersthelfer bis zum Krankenhaus.

So können die Experten Rückschlüsse auf die Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems ziehen und Hinweise für die Aktualisierung der Leitlinien generieren. Alle teilnehmenden Rettungsdienste und Kliniken haben direkten Zugriff auf ihre Daten und Auswertungen und können diese Informationen direkt in eigene Verbesserungsmaßnahmen umsetzen. (di)

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