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Kinderschutzbund

Defizite beim Schutz vor Kindesmissbrauch

DARMSTADT (dpa). Ein Jahr nach dem Abschlussbericht des Runden Tisches der Bundesregierung zum Thema Kindesmissbrauch ist nach Ansicht des Kinderschutzbundes viel zu wenig erreicht worden.

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Einen Gesetzentwurf zur Änderung von Verjährungsfristen habe man nicht weiter verfolgt, kritisierte Kinderschutzbund-Präsident Heinz Hilgers am Mittwoch in Darmstadt. "Die Politik handelt nach dem Motto: aus den Augen, aus dem Sinn."

Bei einer Tagung der Hochschule Darmstadt befassten sich rund 100 Teilnehmer damit, was aus dem Bericht geworden ist.

Dessen Kern waren schnelle Hilfen für Opfer, Therapien und Entschädigungen. Organisator und Psychologie-Professor Volker Beck erklärte, es gebe "eine tiefe Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit".

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