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Die meisten Hamburger Jugendlichen fühlen sich topfit

HAMBURG (di). Gesundheit und soziale Lage stehen für Hamburgs Jugendliche in engem Zusammenhang. Eine Untersuchung zeigt aber auch: über 80 Prozent der Jugendlichen schätzen ihren Gesundheitszustand positiv ein.

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"Kinder und Jugendliche mit geringem Familienwohlstand sitzen länger vor dem Fernseher oder dem Computer, sind weniger körperlich aktiv, ernähren sich schlechter und haben einen schlechteren Gesundheitszustand", fasste Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks die Ergebnisse des Berichts "Gesundheits- und Lebenslagen elf bis 15-jähriger Kinder und Jugendlicher in Hamburg" der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) zusammen.

Für den Bericht wurden 1700 Kinder und Jugendliche an 21 Schulen in der Hansestadt befragt. Der Bericht zeigt auch, dass Jungen und Mädchen überwiegend mit ihrem Leben zufrieden sind und ihren eigenen Gesundheitszustand positiv einstufen (88 Prozent bei den Jungen und 83 Prozent bei den Mädchen).

Schlafstörungen bei jedem Fünften

Aber: Jeder Fünfte klagt über Schlafstörungen, ebenso viele zeigen Anzeichen für emotionale Probleme oder Verhaltensauffälligkeiten. Kinder mit Migrationshintergrund zeigen häufiger Anzeichen für psychische Probleme.

Jeder zehnte 15-Jährige raucht täglich, ebenso viele trinken häufiger Alkohol. Jeder dritte 15-Jährige frühstückt nicht, jeder fünfte sieht täglich mindestens drei Stunden lang fern.

Weitere Ergebnisse: Nur jeder vierte Junge und jedes zehnte Mädchen ist täglich körperlich aktiv. Und: Mit steigendem Alter sinkt der Obst- und Gemüsekonsum vor allem bei Jungen. Zehn Prozent der Befragten essen kein Fast-Food.

www.hamburg.de/gesundheitsberichte.

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