Direkt zum Inhaltsbereich

Berufspolitik

Dr. Dirk Heinrich führt weiter den Berufsverband der HNO-Ärzte

Im Amt bestätigt: Dr. Dirk Heinrich bleibt an der Spitze des Berufsverbands der HNO-Ärzte. Heinrich, der auch SpiFa-Vorsitzender ist, lobt in seiner Bilanz das Terminservice- und Versorgungsgesetz.

Veröffentlicht:
Dr. Dirk Heinrich ist in seinem Amt als Berufsverbandsvorsitzender der HNO-Ärzte bestätigt worden. (Archivbild)

Dr. Dirk Heinrich ist in seinem Amt als Berufsverbandsvorsitzender der HNO-Ärzte bestätigt worden. (Archivbild)

© Stephanie Pilick

Berlin. Dr. Dirk Heinrich bleibt für eine weitere Amtsperiode Präsident des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte e.V. Der 61-Jährige wurde am Samstag in einer Sitzung des Bundesvorstandes in Berlin im Amt bestätigt. Zur Vizepräsidentin wurde Dr. Kerstin Zeise (52) aus Berlin gewählt. Vizepräsident bleibt Stefan Drumm (55) aus dem niedersächsischen Adendorf. Das geht aus einer Mitteilung des Berufsverbands hervor.

Bei seinem Bericht zur Lage am Vortag der Wahlveranstaltung betonte Heinrich, dass sich die berufliche Situation für ambulant tätige HNO-Ärztinnen und -Ärzte in den vergangenen zehn Jahren deutlich verbessert habe.

Kehrtwende bei der Budgetierung im TSVG

Durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) vollziehe die Politik eine entscheidende Kehrtwende: „Die Politik hat endlich erkannt, dass Budgetierung im GKV-Bereich keine Probleme löse, sondern vielmehr Ursache von Wartezeiten, Ärztemangel und Investitionsstau in den Facharztpraxen ist“, würdigte der Hamburger HNO-Arzt das Gesetz. Insbesondere grundversorgende Fachgruppen, wie Augenärzte, Orthopäden und HNO-Ärzte, profitierten vom TSVG.

Gleichzeitig sei die Liste der nach wie vor bestehenden Probleme lang, ergänzte Heinrich. Die EBM-Reform habe lediglich die zu knappen Finanzen im GKV-Bereich umverteilt, auf die Novelle der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) warte man seit Jahren vergeblich, die Digitalisierung werde ohne Rücksicht auf den „Mehrwert für die Praxen“ durchgeboxt.

Ellen Lundershausen trat nicht mehr an

Gleichzeitig zur Neuwahl des Präsidiums verabschiedete der Bundesvorstand Dr. Ellen Lundershausen aus dem von ihr über lange Jahre ausgeübten Amt der Vizepräsidentin des Berufsverbandes. Die Erfurter HNO-Ärztin und amtierende Vizepräsidentin der Bundesärztekammer war nicht mehr zur Wahl angetreten. Sie habe auf wichtigen Feldern, wie der Reform der Muster-Weiterbildungsordnung oder der Allergologie, die Belange der HNO-Heilkunde entscheidend vorangebracht, lobte Heinrich.

In seiner Funktion bestätigt wurde PD Dr. Jan Löhler aus dem schleswig-holsteinischen Bad Bramstedt. Der 51-Jährige verantwortet als Bundesschatzmeister die Finanzen des Berufsverbandes. (eb)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: WAYPOINT-Studie: schnelle und signifikante Reduktion des SNOT-22-Scores über 52 Wochen

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [6]

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Podcast Dr. Lars Reichstein

© Porträt: Dr. Lars Reichstein, Hamburg | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Stiller Reflux in der HNO-Praxis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, Hohenlockstedt
Abb. 1: Prozentualer Anteil der Patientinnen und Patienten pro Gruppe mit den genannten Symptomen zum Zeitpunkt der Visite 1 (Erstvorstellung) und Visite 2 (24–72h nach Erstvorstellung).

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [13]

Akute Otitis media – Behandlungsoptionen in der Praxis

Leitlinienbasierte Therapie für schnelle Symptomverbesserung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Homöopathisches Laboratorium Alexander Pflüger GmbH & Co. KG, Rheda-Wiedenbrück
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kürzer ist oft besser

Wann ein Antibiotikum früher abgesetzt werden kann

Wohlbefinden stärken

Wie sich psychische Erkrankungen im Praxisteam vorbeugen lassen

Virushepatitis im Urlaub

Hepatitis auf Reisen: Wie schützen und wen?

Lesetipps
Frau mit Restless-Legs-Syndrom liegt im Bett und wackelt mit den Beinen.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Achtung vor RLS-Mimics

Restless-Legs-Syndrom: Mit 5 Kriterien zur Diagnose

Einzelne Bilder von Lebensmitteln die reich an Histamin sind.

© PhotoSG / stock.adobe.com

Mythos mit Nebenwirkungen

Verdacht auf Histaminintoleranz: Wie Sie jetzt vorgehen