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Krankenkassen

Durchschnittlicher GKV-Zusatzbeitrag sinkt

Das Gesundheitsministerium senkt den durchschnittlichen Zusatzbeitrag der Kassen um 0,1 Prozentpunkte. Zuvor gab es darüber Streit im Schätzerkreis.

Veröffentlicht:

BERLIN. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der GKV sinkt für 2018 auf 1,0 Prozent. Das hat das Bundesministerium für Gesundheit heute im Bundesanzeiger bekannt gegeben.

Die Festlegung für 2018 bedeutet eine Absenkung um 0,1 Prozentpunkte gegenüber 2017. Wie hoch der individuelle Zusatzbeitragssatz einer Krankenkasse für ihre Mitglieder ausfällt, legt dann die jeweilige Krankenkasse selbst fest.

Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz wurde nach Auswertung der Prognosen des Schätzerkreises zur Einnahmen- und Ausgabenentwicklung errechnet. Für das Jahr 2018 geht der Schätzerkreis insgesamt von Einnahmen in Höhe von 222,24 Milliarden Euro aus. Er geht dagegen von Ausgaben der Krankenkassen von 236,15 Milliarden Euro aus. Die Finanzreserven der Krankenkassen fließen in diese Rechnung nicht ein. (eb)

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