Gesundheitspolitik international

EU will Länder bei Gesundheit mehr unterstützen

BRÜSSEL (spe). Die Bekämpfung grenzüberschreitender gesundheitlicher Gefahren, zum Beispiel durch die Vogelgrippe und der durch extreme klimatische Verhältnisse bedingten Gesundheitsschäden sowie ein sicherer, effizienter und gerechter Zugang zu den Gesundheitssystemen im EU-Ausland stehen ganz oben auf der Prioritätenliste der europäischen Gesundheitspolitik.

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Dies sagte der Direktor der Abteilung für Öffentliche Gesundheit der Europäischen Kommission, Andrzej Ry´s in einem Interview mit dem Online-Dienst Euractiv. Die Europäische Union sehe sich dabei stärker als bislang gefordert, die Mitgliedsländer dabei zu unterstützen, die gesundheitlichen Herausforderungen zu meistern, so Rys.

Ry´s kündigte außerdem an, dass die Kommission die seit langem erwarteten Mindeststandards zu den Rechten der Patienten bei der grenzüberschreitenden medizinischen Versorgung am 25. Juni vorlegen will. Der Richtlinienentwurf soll Teil eines mehrere Gesetzesvorschläge und Strategiepapiere umfassenden "Sozialpakets" sein. Geplant ist unter anderem eine Richtlinie zum Schutz behinderter Menschen vor sozialer Benachteiligung beispielsweise bei der Wohnungssuche oder der Kreditvergabe.

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