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Neue WIdO-Zahlen

Einbrüche bei Operationen auch während der Omikron-Welle

Laut Wissenschaftlichem Institut der AOK ist der Anteil somatischer Krankenhausfälle auch in der jüngsten Pandemiewelle zurückgegangen – aber aus anderen Gründen als in den vorangegangenen Corona-Wellen.

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Berlin. In der Omikron-Welle sind die Fallzahlen in Krankenhäusern ähnlich stark zurückgegangen wie in vorangegangenen Infektionswellen der Jahre 2020 und 2021.

Nach einer am Donnerstag vorgelegten Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) war bei somatischen Krankenhausfällen im Zeitraum von Januar bis Mai 2022 insgesamt ein Rückgang von 18 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Jahr 2019 festzustellen. Den stärksten Rückgang bei den Operationen verzeichneten die Forscher im Januar mit minus 23 Prozent. Zuletzt habe sich die Lage mit minus neun Prozent im Juni wieder entspannt, hieß es.

Zahlreiche Personalausfälle als Ursache

„Die Fallzahl-Rückgänge in der jüngsten Pandemiewelle haben zwar ein vergleichbares Ausmaß wie die in den Wellen davor, aber andere Gründe“, sagte WIdO-Geschäftsführer Jürgen Klauber.

Die Rückgänge seien wohl in erster Linie auf Personalausfälle in den Kliniken wegen zahlreicher Omikron-Infektionen zurückzuführen. Zu Beginn der Pandemie hätten rückläufige Fallzahlen dagegen mit dem gezielten Absagen geplanter Operationen zu tun gehabt, um so Versorgungskapazitäten für Corona-Patienten freizuschaufeln. (hom)

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