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Eltern vergeben Spitzen-Noten an Ärzte und Apotheker

BERLIN(hom). Geht es um die Gesundheit ihrer Kinder, vertrauen Deutschlands Eltern vor allem Kinder- und Hausärzten.

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Bei Fragen zur Anwendung von Medikamenten, zu Erkältungskrankheiten und anderen Gesundheitsproblemen wie Schmerzen oder Allergien seien Ärzte nach wie vor die wichtigsten Ansprechpartner für die Eltern, heißt es in einer am Mittwoch in Berlin vorgestellten repräsentativen infas-Umfrage unter 3200 Eltern. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hatte die Umfrage aus Anlass des heute stattfindenden bundesweiten "Tags der Apotheke" in Auftrag gegeben. Der Aktionstag steht unter dem Motto "Von klein auf in besten Händen".

Mehr als 60 Prozent der Befragten gaben an, sich bei einfachen Akut-Erkrankungen an den Kinderarzt zu wenden. 37 Prozent suchten in diesen Fällen den Hausarzt auf. Acht von zehn Eltern stuften die Gesundheitsversorgung ihrer Kinder als sehr gut oder gut ein. Die besten Noten wurden in den Ländern Hessen, Schleswig-Holstein und Hamburg verteilt. Allerdings gibt es eine Einschränkung: Je kränker das Kind ist, desto schlechter wird seine Gesundheitsversorgung bewertet. Ob das Kind privat oder gesetzlich versichert ist, spielt dabei keine Rolle.

Den rund 21 000 Apotheken in Deutschland wird von den Eltern bei der Versorgung ihrer Kinder ebenfalls eine wichtige Rolle zugeschrieben. Die gute Bewertung erfolge unabhängig vom Einkommen oder davon, ob eine Familie im Stadtzentrum wohnt, am Stadtrand oder in ländlichen Regionen, sagte Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA.

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