Kommentar

Erst gut geschult, dann gut gespart?

Von Jürgen Stoschek Veröffentlicht:

Bei der Behandlung von Patienten mit Diabetes können vor allem durch die Vermeidung von Komplikationen erhebliche Ausgaben eingespart werden. Voraussetzung ist, dass die Patienten im Umgang mit ihrer Erkrankung und den erforderlichen Medikamenten gut informiert und geschult sind. Bei älteren Patienten ist das erfahrungsgemäß nicht immer einfach.

Die AOK Bayern hat deshalb jetzt ein Pilotprojekt gestartet, in dem Diabetesberaterinnen ältere insulinpflichtige Patienten mit Typ-2-Diabetes zu Hause besuchen und ihnen dabei helfen, besser mit ihrer Erkrankung zu leben. Auf diese Weise soll erreicht werden, dass die Betroffenen auch mit Unterstützung von Familienangehörigen länger zu Hause versorgt werden können. Auch das spart erhebliche Ausgaben, sogar bei der Pflegeversicherung.

Insofern sind von dem Projekt gleich mehrere positive Effekte zu erwarten: Die Patienten profitieren von einer besseren Versorgung und Kranken- sowie Pflegekasse sparen. Das Modellvorhaben soll auch Hinweise für ein besseres Versorgungsmanagement für Patienten mit Diabetes liefern. Angesichts der demografischen Entwicklung und der weiter steigenden Zahl der Patienten liegt hier die eigentliche Herausforderung.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: Ältere Diabetiker werden jetzt zu Hause geschult

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

© Aleksandr | colourbox.de

Fatal verkannt

Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

© polkadot - stock.adobe.com

Vitamin-B12-Mangel

Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
B12-Mangel durch PPI & Metformin

© Pixel-Shot - stock.adobe.com

Achtung Vitamin-Falle

B12-Mangel durch PPI & Metformin

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Potenzielle Schäden durch eine Influenza-Infektion an verschiedenen Organsystemen

© Springer Medizin Verlag

Impfen und Herzgesundheit

Mehr als nur Grippeschutz: Warum die Influenza-Impfung bei Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen so wichtig ist

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt a. M.
Abb. 1: Mittlere Veränderung des DAS28-CRP bis Woche 52 gegenüber Ausgangswert (primärer Wirksamkeitsendpunkt)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Anti-TNF-Therapie

Erstes Golimumab-Biosimilar erweitert Therapiespielräume bei RA, PsA, axSpA und pJIA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Off-Label-Use möglich

Long-COVID-Therapie: So schätzt Hausarzt Maibaum den G-BA-Beschluss ein

Lesetipps
Ei Spiegelei in einer Pfanne

© Kevsan / stock.adobe.com

Gastbeitrag

Sind Eier wirklich so gefährlich für Herz und Gefäße?