FDP fordert von der Koalition, den Fonds zu stoppen

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MÜNCHEN (dpa). Die Freidemokraten haben die Union und Sozialdemokraten zu einem Stopp des Gesundheitsfonds aufgerufen. Der Fonds und der bundeseinheitliche Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung dürften nicht - wie mit der Gesundheitsreform - beschlossen zum 1. Januar 2009 starten, heißt es in einem Antrag, den der FDP-Parteitag am Samstag in München einstimmig billigte.

Der Wettbewerb zwischen den Krankenkassen müsse weiter ausgebaut werden, statt ihn durch eine neue Geldumverteilungsbehörde abzuwürgen. Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP, Daniel Bahr, kritisierte, der Fonds sei "verkorkst" und "unsinnig". Er ebne den Weg in ein staatlich zentralistisches Gesundheitswesen. Der Fonds dürfe deshalb keinesfalls "das Licht der Welt erblicken".

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