Bayern

Fachärzte wollen "klare Ansage"

Fachärzte wollen vor der Bundestagswahl Parteien auf den Zahn fühlen.

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MÜNCHEN. Der neu gegründete Bundesverband der niedergelassenen Fachärzte (BVNF) will im Wahljahr 2013 von Gesundheitspolitikern wissen, wie sie sich die Zukunft der fachärztlichen Versorgung vorstellen.

"Wir lassen uns nicht länger von der Politik mit Versprechen zur Bevorzugung einzelner Arztgruppen mit Separatverträgen auseinanderdividieren", sagte Dr. Wolfgang Bärtl, Vorstandssprecher des Bayerischen Facharztverbandes (BFAV) und Interims-Vorsitzender des BVNF.

Ziel seines Verbandes sei es, "eine klare Ansage zu machen, was wir wollen und zur angemessenen Versorgung unserer Patienten brauchen, damit die ambulanten Versorgungsstrukturen insbesondere auf dem flachen Land nicht zusammenbrechen".

Dabei wolle der BVNF über alle Fachrichtungen hinweg mit gemeinsamer Stimme sprechen, "denn wir laufen ansonsten Gefahr auseinanderdividiert, vergessen und letztlich existenziell vernichtet zu werden", sagte Bärtl.

Es sei "bezeichnend und erschreckend zugleich, dass in den Wahlprogrammen der Parteien der niedergelassene Facharzt keine Verwendung mehr findet." (sto)

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