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Fördergeld für bessere Gesundheitsversorgung

KÖLN (iss). Mit einem Wettbewerb will das NRW-Gesundheitsministerium innovative Projekte in der Gesundheitsversorgung fördern. Im Mittelpunkt stehen dabei Innovations- und Kommunikationstechnologien sowie die Geschlechtergerechtigkeit. Insgesamt stehen Fördermittel in Höhe von 17 Millionen Euro zur Verfügung.

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Der Wettbewerb "IuK & Gender Med.NRW" habe eine doppelte Zielsetzung, sagt Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne). "Kleine und mittelständische Unternehmen in der Entwicklung innovativer zukunftsweisender Geschäftsideen zu fördern und gleichzeitig die Qualität der Gesundheitsversorgung geschlechtergerecht zu verbessern."

Bei den Informations- und Kommunikationstechnologien seien drei Fragen von fundamentaler Bedeutung, so die Ministerin:

  • Was brauchen die Patienten für eine bessere medizinische Versorgung?
  • Wie effektiv und einfach können Ärzte, Pfleger und andere Berufsgruppen mit der neuen Technik umgehen?
  • Wie sicher ist die Kommunikation sensibler Daten und wie wirksam das Recht auf informationelle Selbstbestimmung?

Der Wettbewerb sieht mehrere vorrangige Handlungsfelder für den Einsatz moderner Technologien. Dazu gehören zum Beispiel die Verbesserung der Integrierten Versorgung und der elektronischen Patientenakten, die Unterstützung der hausärztlichen Primärversorgung sowie Hilfs- angebote für das häusliche Umfeld.

Projekte, die auf ein geschlechtergerechteres Gesundheitswesen zielen, sollen sowohl die Patienten als auch die Beschäftigten in Gesundheitsberufen besonders in den Blick nehmen.

Interessierte Ärzte, Unternehmen oder Einrichtungen des Gesundheitswesens können bis zum 31. März 2011 Projektskizzen einreichen. Eine Jury begutachtet die Bewerbungen

www.mgepa.nrw.de

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