Ausgeschrieben

Forschungspreis zur Rolle der Ärzte in der NS-Zeit

BERLIN (eb). Das Bundesgesundheitsministerium, die Bundesärztekammer und die KBV haben gemeinsam einen Forschungspreis für wissenschaftliche Arbeit zur Geschichte der Ärzte während der NS-Diktatur ausgeschrieben. Der Preis, der nun zum vierten Mal ausgelobt wird, ist mit 10.000 Euro dotiert.

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"Auch wenn die Mitgschuld der Ärzte an den Verbrechen der NS-Gewaltherrschaft im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte wissenschaftlich untersucht wurde, ist die Rolle der Ärzteschaft im Nationalsozialismus bei weitem nicht ausreichend aufgearbeitet worden", erklärten BMG, BÄK und KBV in einer gemeinsamen Erklärung.

Teilnehmen dürfen Ärzte und Psychotherapeuten als Einzelpersonen, Kooperation und Gemeinschaften aus Ärzten und Psychotherapeuten, Studenten der Humanmedizin sowie an humanmedizinischen und medizinhistorischen Instituten tätige Wissenschaftler.

Es werden nur Arbeiten berücksichtigt, die ab dem 1. Januar 2008 erstellt oder veröffentlicht wurden.

Bewerbungen an: Bundesärztekammer, Hauptgeschäftsführung, Elke Böthin, Herbert-Lewin-Platz 1, 10623 Berlin

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