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Früher in Rente: Psyche ist immer öfter der Grund

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FRANKFURT/MAIN (ras). Über 4200 Frührentner sind in Hessen im vergangenen Jahr wegen psychischer Erkrankungen vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausgeschieden. Dies entspricht einem Anteil von mehr als 37 Prozent der 11 381 Frührentner im Land.

Zudem werden die Menschen in Hessen, die wegen psychischer Belastungen in Frührente gehen, immer jünger, berichtet die Techniker Krankenkasse (TK). Männer waren im Schnitt erst 48, Frauen 49 Jahre alt. Im Jahr 2001 lag das Durchschnittsalter bei Frauen und Männern noch bei 50 Jahren, so Barbara Voß, Leiterin der TK-Landesvertretung. Als Grund sieht sie den zunehmenden Termin- und Leistungsdruck in der Arbeitswelt.

Voß bezweifelt, dass die Betroffenen durch Frühberentungen entlastet werden. "Viele Menschen finden in ihrer Arbeit Halt und Bestätigung - wird ihnen diese genommen, nimmt die psychische Belastung eher zu."

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