Merkel

Für Medizinforschung Grundgesetz ändern

Veröffentlicht:

HANNOVER. Für eine erfolgreichere medizinische Forschung muss nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das Grundgesetz geändert werden.

Ziel der Politik von Bund und Ländern müsse es sein, die organisatorischen Voraussetzungen zur Spitzenforschung zu verbessern, sagte Merkel am Dienstag an der MHH.

Dazu sei es nötig, künftig im Grundgesetz Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen und Universitäten möglich zu machen.

"Die betroffenen Forscher und vor allem die Menschen, die von der Forschung profitieren, haben wenig Verständnis für Zuständigkeitsfragen", betonte Merkel, die auf Einladung von Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) nach Hannover gekommen war. "Sie wollen, dass die Dinge funktionieren und das mit Recht."

Grundlagen müssen geschaffen werden

Merkel betonte ferner die Bedeutung von Vernetzungen bei der erfolgreichen Spitzenforschung. Wichtig sei, wie die in der Grundlagenforschung gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt werden könnten.

"Und da hapert es eben, wenn man nicht die Grundlagen zwischen Bund und Ländern schafft."

Bei ihrem ersten Besuch in der MHH besuchte Merkel die als sogenannte Exzellenzcluster ausgezeichneten Forschungsbereiche "Rebirth" und "Hearing 4 all".

Wissenschaftler arbeiten hier an neuen Behandlungsmethoden, unter anderem für Gehörlose und Transplantationen. (dpa)

Jetzt abonnieren
Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Gesetzentwurf im Landtag

SPD in Baden-Württemberg wirbt für mobile Gemeindeschwestern

Ab 2026 werden auch stationäre Zwei-Tages-Fälle erfasst

Hybrid-DRG-Katalog erhält 100 neue OPS-Kodes

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Skizze eines alternativen Versorgungsmodells

Wenn der „Zuhause-Arzt“ alle Hausbesuche übernimmt

Interview zu den Empfehlungen

Allgemeinmediziner: „Die 24h-Blutdruckmessung ist nicht besonders praktikabel“

Lesetipps
Auch einem CT-Bild ist ein Prostata-Karzinom markiert.

© samunella / stock.adobe.com

Aktualisierung der S3-Leitlinie

Früherkennung von Prostatakrebs: Tastuntersuchung vor dem Aus

Die Ärzte Zeitung hat jetzt auch einen WhatsApp-Kanal.

© prima91 / stock.adobe.com

News per Messenger

Neu: WhatsApp-Kanal der Ärzte Zeitung