GKV-Spitzenverband fordert Bereinigung der Kliniklandschaft

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BERLIN (chb). Die Ergebnisse des Krankenhaus-Rating-Reports werden vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung skeptisch beurteilt.

"Verluste von Krankenhäusern sind kein Indiz für eine unzureichende Finanzierungsausstattung, sondern oft ein Zeichen von strukturellen Problemen", kommentierte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Johann-Magnus von Stackelberg die Untersuchung des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI).

Das Institut hatte in einer Studie analysiert, dass ohne politische Gegenmaßnahmen bis 2020 jede zehnte Klinik ihre Pforten schließen müsste (wir berichteten). Besonders betroffen seien kommunale Krankenhäuser. Hauptgrund: Ambitionierte Lokalpolitiker bremsten die Sanierer aus.

Das Geld müsse besser eingesetzt werden

Für von Stackelberg lässt allein die Aussage, dass zwölf Prozent der Kliniken ein erhöhtes Insolvenzrisiko haben, keinen zwingenden Rückschluss darauf zu, dass zu wenig Geld im System sei.

Hier zeige sich eher eine strukturelle Überkapazität. Das vorhandene Geld müsse besser eingesetzt werden. "Wir mahnen dringend eine strukturelle Bereinigung der Krankenhauslandschaft an", so der Vorstandsvize.

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