Berufspolitik

Gewerkschaften mahnen Parität an

Veröffentlicht:

In einem Brief an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die anderen Spitzenteilnehmer der Beratung hatte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) im Vorfeld gefordert, den Beitragssatz vollständig paritätisch zu gestalten und den Arbeitnehmer-Sonderbeitrag von 0,9 Prozentpunkten zu beseitigen. DGB-Chef Michael Sommer und Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach bezeichneten das geplante Einfrieren des Arbeitgeber-Anteils in dem der "Passauer Neuen Presse" vorliegenden Schreiben als fatal für die Kostenentwicklung. Die Zusatzbeiträge werden kategorisch abgelehnt. Buntenbach hatte sich zuvor sogar dafür ausgesprochen, die geplante Beitragssatzerhöhung komplett auf die Arbeitgeber zu übertragen. "Damit könnte das Defizit gedeckt und den Versicherten die unsozialen Zusatzbeiträge erspart werden". (eb)

Lesen Sie dazu auch: Rösler kappt Honorar bei Hausarztverträgen Koalition rauft sich bei GKV-Reform zusammen Krankenkassen kritisieren Eckpunkte zur Gesundheitsreform

Lesen Sie dazu auch die Stellungnahmen:

Mehr zum Thema

GKV-Fachfrau aus SPD

Bärbel Bas soll Bundestagspräsidentin werden

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Mussten Ärzte seinerzeit auch neu dazulernen: Röntgen.

© Channel Partners / Zoonar / picture alliance

Ärzte und die digitale Medizin

Digitalisierung: „Wir müssen uns offener zeigen als Ärzteschaft“

Kopfschmerzen: Rund zehn Prozent der Patienten mit SARS-CoV-2-Infektion entwickeln nach Abklingen der akuten Symptome einen Dauer-Kopfschmerz.

© ijeab / stock.adobe.com

Schmerzmediziner berichten

Dauer-Kopfschmerz nach COVID-19 nicht selten