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Ärzteförderung

Gröhe ermahnt KVen

Veröffentlicht:

BERLIN. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat die KVen aufgefordert, gesetzliche Möglichkeiten zur Förderung von Haus- und Landärzten und des Nachwuchses zu nutzen.

Im Interview der "Welt am Sonntag" nannte Gröhe Zuschüsse für Praxis-Neueröffnungen, Stipendien und und Förderung flexibler Arbeitsmodelle.

Der SPD-Politiker Professor Karl Lauterbach fordert eine lukrativere Vergütung der Hausärzte. (HL)

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Kommentare
Thomas Georg Schätzler 04.07.201614:38 Uhr

Mein Kommentar in der WamS

Zu diesem Bericht der "Welt am Sonntag" (WamS) habe ich folgenden Kommentar geschrieben:

"Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) begründet als Jurist die neue Gesetzeslage mit jetzt angeblich möglichen

- Zuschüssen für Praxisneugründungen,
- Stipendien für Landärzte,
- Flexible Arbeitszeiten (KAPOVAZ=kapazitätsorientierte variable Arbeitszeit),

die wir Vertragsärzte/-innen auch noch selbst über unsere KVen bezahlen sollen. Damit gibt er zu, dass die bisherige GROKO-Gesetzgebung bei Versorgung und Bedarfsplanung völlig versagt und geschlafen hat.

Gröhes alter Ego, Prof. Dr. med. Karl Lauterbach (SPD), selbst nie Vertragsarzt gewesen, Approbation als Arzt erst 2010 (vorher nicht Rezept-fähig) will Vergütung verbessern, Bürokratie- und Arbeitszeit-Entlastung bzw. Teilzeit fördern. Genau das, was schon Rot-Grün unter "Ullalalla" Schmidt durch ihr Amt konsequent konterkariert hat.

MfG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, Facharzt für Allgemeinmedizin in Dortmund

Dr. Henning Fischer 04.07.201610:34 Uhr

ist doch ganz einfach: 100% Honorar statt 62%, Regresse abschaffen, Bürokratismus eindämmen


Herr Gröhe, Sie(!) sind am Zug!

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