Menschen mit geringem Einkommen

Grüne für kostenfreien Zugang von Verhütungsmitteln

Veröffentlicht:

BERLIN. Die Grünen im Bundestag wollen Menschen mit geringem Einkommen einen kostenlosen Zugang zu Verhütungsmitteln ermöglichen. Bislang gilt das nur für GKV-Versicherte bis zum 20. Lebensjahr. In einem Antrag im Bundestag sprechen sich die Grünen für die Anpassung der entsprechenden Regelungen im Sozialrecht aus und fordern die Bundesregierung auf, einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen.

Für Bezieher beispielsweise von Arbeitslosengeld II ist bisher für Gesundheitspflege monatlich ein Satz von 15 Euro vorgesehen. Doch allein eine Monatspackung der "Pille" koste je nach Präparat zwischen drei und 22 Euro, heißt es.

Zwar gebe es in einzelnen Bundesländern bereits freiwillige Regelungen zur Kostenübernahme. Doch diese seien uneinheitlich und nur wenig bekannt. Bereits Ende vergangenen Jahres hat der Bundesrat in einer Entschließung eine bundeseinheitliche Regelung zur Kostenübernahme gefordert. (fst)

Mehr zum Thema

Robert Bosch Stiftung will Neustart

„Echtes Gesundheitssystem“ statt „Krankensystem“

Infektionskontrolle und Mutanten

Wie Forscher das Coronavirus überwachen wollen

Schwangere Diabetikerinnen

Mit steigendem HbA1c wächst die Fehlbildungsgefahr

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nachmittags: das schnelle Telegramm. Am Morgen: Ihr individuell zusammengestellter Themenmix.

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Eine Dame, die auf einen Bildschirm schaut und vor sich ein Smartphone in einer Halterung hat, wischt sich eine Träne von der Wange. Online-Therapie: Als Add-on-Therapie und zur Überbrückung der Wartezeit auf einen Therapieplatz hat sie ihren Stellenwert.

Deutscher Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Angststörungen: Online-Therapie in Leitlinie aufgenommen

Personen unterschiedlichen Geschlechts und verschiedenen Alters bei der Gymnastik mit Gymnastikbällen.  Prävention sollte künftig eine stärkere Rolle spielen, fordern Bürger und Gesundheitsexperten. Aus dem „Krankheitssystem“ solle ein „echtes Gesundheitssystem“ werden.

Robert Bosch Stiftung will Neustart

„Echtes Gesundheitssystem“ statt „Krankensystem“