Innovationsfonds

Grünes Licht für 54 Projekte

Der Innovationsausschuss gibt Geld für 54 Vorhaben: 50 Versorgungsforschungs- und vier Evaluationsprojekte.

Veröffentlicht:

BERLIN. Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss hat am vergangenen Donnerstag insgesamt 54 Förderanträge positiv beschieden. Im Einzelnen sind Entscheidungen über 50 Vorhaben zur Versorgungsforschung und vier zur Evaluation von Selektivverträgen getroffen worden. Welche Projekte dies sind, wird erst bekannt gegeben, wenn die Förderbescheide versandt worden sind – nach derzeitigem Stand Ende November.

Eingegangen waren beim Innovationsausschuss ingesamt 164 Projektanträge. Das dadurch beantragte Fördervolumen hätte bei 245 Millionen Euro gelegen. Zur Verfügung stehen allerdings rund 75 Millionen Euro, so dass ein "sehr intensiver Auswahlprozess" nötig gewesen sei, sagte der Ausschussvorsitzende Professor Josef Hecken.

Erst vor zwei Wochen hat der Innovationsausschuss über Förderanträge für Projekte zu neuen Versorgungsformen entschieden. Auch hier musste der Ausschuss stark aussieben: Von 62 Anträgen mit einem Fördervolumen von 249 Millionen Euro erhielten 26 Projekte eine Zusage.

Für die Jahre 2016 bis 2019 steht beim Innovationsfonds eine Fördersumme von jeweils 300 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Davon sind 225 Millionen Euro für die Förderung neuer Versorgungsformen und 75 Millionen Euro für die Versorgungsforschung vorgesehen. Das Geld dafür kommt von den gesetzlichen Kassen und vom Gesundheitsfonds. (fst)

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Projekte zu Impfen, seltene Erkrankungen, Antibiotikaverordnung

Innovationsausschuss hält drei Studien für transferwürdig

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Nephrologe rät:

RAS-Blocker bei Hyperkaliämie möglichst nicht sofort absetzen

Lesetipps