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Nordrhein-Westfalen

Hackerangriff auf Klinik in Lippstadt

In den meisten Bereichen des Evangelischen Krankenhauses in Lippstadt ist es nach einem Hackerangriff zu einem Aufnahmestopp gekommen. Notfälle werden noch erstversorgt.

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Lippstadt. Das Evangelische Krankenhaus Lippstadt ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Das zu den Valeo-Kliniken gehörende Haus hat für die meisten Bereiche einen Aufnahmestopp verhängt, alle elektiven Eingriffe bis auf Weiteres abgesagt und bei der Kriminalpolizei Anzeige gegen unbekannt gestellt.

Am Dienstag hatte das Alarmsystem der Klinik angeschlagen und gemeldet, dass der Server von Schadsoftware betroffen ist. Daraufhin wurde das komplette IT-System heruntergefahren.

Einzelheiten über den Angriff auf das 328-Betten-Haus und den Schaden gibt es nach Angaben einer Sprecherin noch nicht. Es ist noch nicht klar, auf welchem Weg die Schadsoftware in das Haus gelangt ist, wo sie Schaden angerichtet hat und ob es sich um einen Erpressungsversuch handelt. Gemeinsam mit der Polizei analysiere man das Geschehen zurzeit, sagte die Sprecherin. Auch ein externer Dienstleister ist eingeschaltet.

Notfälle werden zurzeit im Evangelischen Krankenhaus Lippstadt erstversorgt und dann in andere Kliniken weiterverlegt. Der Rettungsdienst des Kreises Soest und die umliegenden Kliniken sind informiert. Der am Krankenhaus angesiedelte Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe läuft weiter.

Vom Aufnahmestopp ausgenommen sind die Geburtshilfe sowie die Entbindungs- und Frühgeborenenstation. (iss)

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