Hausärzte behalten Mehrheit im Nordosten

Bei den Wahlen zur Vertreterversammlung in Mecklenburg-Vorpommern verbucht KV-Chef Eckert das mit Abstand beste Ergebnis.

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SCHWERIN (di). Die Hausärzte im Nordosten haben viele bekannte Gesichter in die neue Vertreterversammlung gewählt. Bei den Fachärzten konnten Gynäkologen viele Wähler mobilisieren. Mecklenburg-Vorpommerns KV-Chef Dr. Wolfgang Eckert fuhr wie erwartet das mit Abstand beste Ergebnis aller Kandidaten ein. Mit 1041 Stimmen honorierten die Vertragsärzte an der Ostsee Eckerts Einsatz für die deutlich verbesserten finanziellen Rahmenbedingungen der Ärzte im Land.

13 Hausärzte haben den Sprung in die VV geschafft

Dem Allgemeinmediziner aus Rostock folgen zwölf weitere Hausärzte in die Vertreterversammlung. Verbandschefin Dr. Astrid Buch (654 Stimmen) und der Vorsitzende der Vertreterversammlung Dipl.-Med. Torsten Lange (556) holten nach Eckert die meisten Stimmen. Damit stehen drei Rostocker Hausärzte an der Spitze, gefolgt von Dr. Dieter Kreye (Neubrandenburg, 510 Stimmen), Dipl.-Med. Axel Zirzow (Greifswald, 508) und Dr. Bernd Meyerink aus Alt Meteln (446).

Außer 13 Hausärzten und Psychotherapeutin Karen Franz werden künftig elf (derzeit zehn) Fachärzte in der Vertreterversammlung mitarbeiten. Der Rostocker Gynäkologe Dr. Thomas Külz (670 Stimmen) und der Greifswalder HNO-Arzt Dr. Andreas Donner (662) erhielten nach Eckert landesweit die meisten Stimmen.

KV-Vorstand soll auf drei Personen erweitert werden

Auffällig ist die starke Präsenz der Gynäkologen. Außer Külz schafften auch Dipl.-Med. Ulrich Freitag (Wismar, 604 Stimmen), Dr. Gunnar Scharlau (Schwerin, 596) und Dipl.-Med. Fridjof Matuszewski (Demmin, 570 Stimmen) den Sprung in die Versammlung. Damit stellen die Frauenärzte vier der elf fachärztlichen Vertreter, hinzu kommen zwei HNO-Ärzte sowie jeweils ein Internist, ein Pathologe, ein Orthopäde, ein Dermatologe und ein Nuklearmediziner.

Die Vertreterversammlung kommt am 25. September zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen, um den neuen Vorstand zu wählen, der von derzeit zwei auf drei Personen erweitert wird. Favorit auf den Posten als KV-Chef ist der seit 1998 amtierende Eckert.

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