Berufspolitik

Hausarztgruppe in Bayern rebelliert gegen den BHÄV

MÜNCHEN (fst). 18 Hausärzte in Bayern sind Initiatoren eines Aufrufs, in dem "Vertrauen und Transparenz im Bayerischen Hausärzteverband" angemahnt werden.

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Am Mittwoch haben laut Internetseite der Initiatoren 229 Hausärzte den Aufruf unterschrieben. Die Hausärzte wollen eine Vollversammlung des BHÄV erreichen.

Hintergrund der Aktion sind nach eigenem Bekunden die Verbindungen zwischen Hausärztlicher Vertragsgemeinschaft und Compugroup sowie der Abschluss des Hausarztvertrags mit der Techniker Kasse im Juli.

Die 18 Hausärzte sehen dadurch ihr "Vertrauen in den Verband erschüttert" und fordern eine "Neuausrichtung mit mehr Transparenz und Basisdemokratie, zur Wiederherstellung der Einigkeit des Verbandes und des Vertrauens in seine Führung", heißt es in dem Aufruf.

Zu den Forderungen der Gruppe gehört "die Offenlegung aller mittelbaren und unmittelbaren Geschäftsaktivitäten des Vorstands, auch im Deutschen Hausärzteverband und in den Nebengesellschaften" sowie die "Beendigung der Mitgliedschaft des BHAV im Deutschen Hausärzteverband".

www.bhaevquovadis.de

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