Berufspolitik

Heilmittelverbände prangern niedrige Honorare an

KÖLN (iss). Die Heilmittelerbringer warnen vor einer Gefährdung der qualitätsgesicherten Versorgung durch zu niedrige Honorare.

Veröffentlicht:

Sie setzen sich für ein Ende der Anbindung ihrer Vergütung an die Entwicklung der Grundlohnsumme ein.

Zur Unterstützung der Forderung hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Heilmittelverbände (BHV) mehr als 21.000 Unterschriften gesammelt, die sie dem Bundesgesundheitsministerium übergeben hat.

Der Anstieg der Grundlohnsumme sei in den Jahren 2002 bis 2011 deutlich hinter dem Kostenanstieg in den Praxen von Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten zurückgeblieben, heißt es in einer Erklärung der BHV.

Den höheren Ausgaben der Kassen für die Heilmittelversorgung stehe eine fast gleich große Zunahme zugelassener Praxen gegenüber.

"Die Ausgabensteigerung im Heilmittelbereich ist ganz überwiegend morbiditätsbedingt, das heißt, sie beruht auf einem Anstieg des Behandlungsbedarfs, der durch eine gestiegene Anzahl ärztlicher Verordnungen dokumentiert wird."

Mehr zum Thema

Appell an die Politik

Gesundheitswirtschaft fordert Dekade des Umbaus

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Zeitgenössischer Kupferstich von William T. G. Morton und Kollegen im Massachusetts General Hospital in Boston. Mittels eines Glaskolbens führte Morton die Äthernarkose vor.

© akg-images / picture-alliance

175 Jahre Anästhesie

Triumph über den Schmerz

Nach erfolgreicher Sondierungswoche (v.l.n.r): Robert Habeck und Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und FDP-Chef Christian Lindner am Freitag in Berlin.

© Kay Nietfeld/picture alliance

Erfolgreiche Sondierung

Das plant die Ampelkoalition im Bereich Gesundheit