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Helge Braun: Der Arzt im Kanzleramt

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Helge Braun: Der Arzt im Kanzleramt

© picture alliance / Bernd Von Jut

BERLIN. Die Arbeit im Kanzleramt ist Helge Braun bereits bestens bekannt: Seit Dezember 2013 ist der promovierte Mediziner Staatssekretär im Haus von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Zuständig zuletzt für die Bund-Länder-Koordination in Sachen Finanzen und Flüchtlinge. Eine wichtige, aber wenig schlagzeilenträchtige Arbeit, die der 45-Jährige in den Augen seiner Chefin jedoch so effektiv erledigte, dass er jetzt zur Beförderung ansteht. Er soll Peter Altmaier an der Spitze des Kanzleramts nachfolgen, der in der geplanten Großen Koalition Wirtschaftsminister werden soll.

Braun ist in Gießen geboren und hat an der dortigen Justus-Liebig-Universität Medizin studiert. Von 2001 bis 2009 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsklinikum Gießen und Marburg an der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie tätig. 2007 promovierte er über den Einfluss intraoperativer Tachykardien auf die postoperative Prognose.

Politisch zog es ihn früh zur Jungen Union, seit 1990 ist er CDU-Mitglied. 2002 schaffte er erstmals den Sprung in den Bundestag, verfehlte aber 2005 den Wiedereinzug ins Parlament. Dies gelang ihm allerdings 2009 erneut per Direktmandat. Aber nicht nur das: Er wurde umgehend parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. (bar)

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