Berufspolitik

Helios-Ärzte beklagen schlechte Stimmung

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NEU-ISENBURG (chb). Viele Jahre galten die Helios-Kliniken Ärzten als Vorzeige-Arbeitgeber, doch jetzt scheint die Stimmung in einigen Häusern des privaten Klinikkonzerns getrübt. Einen Brief an den Vorstandsvorsitzenden Francesco de Meo haben innerhalb einer fast 700 der 3000 bei Helios beschäftigten Ärzte unterzeichnet.

In dem Schreiben, das der "Ärzte Zeitung" vorliegt, heißt es unter anderem: "An die Stelle medizinisch motivierter Entscheidungen tritt zunehmend ein Kampf um die Einhaltung betriebswirtschaftlicher Vorgaben." Zudem habe sich der Ton gegenüber dem medizinischen Personal so verschärft, dass er zunehmend einer "Abmahnungskultur" gleich komme.

Der Marburger Bund will die Stimmungslage bei den derzeit laufenden Tarifverhandlungen mit Helios berücksichtigen. Der aktuelle Tarifvertrag läuft zum Ende dieses Monats aus. Am kommenden Freitag steht die nächste Verhandlungsrunde an.

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