Hessen will junge Migranten für die Pflege

Veröffentlicht:

WIESBADEN (ine). Neue Wege gegen den Mangel an qualifizierten Fachkräften in der Pflege geht das Land Hessen. Ein bundesweit einmaliges Projekt wurde beispielsweise in Offenbach gestartet. Dort können sich junge Migranten zum Altenpflegehelfer ausbilden lassen. Gesucht werden dafür gezielt Männer. Das Sozialministerium fördert die dreijährige Initiative mit 537 400 Euro. Geplant ist, dass jedes Jahr 15 junge Männer ihre Ausbildung bei der gemeinnützigen Ausbildungs- und Beschäftigungsfördergesellschaft beginnen. Das Land will zudem versuchen, ältere Pflegekräfte länger im Beruf zu halten. Eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten und Teilzeitjobs seien ein möglicher Ansatz, so Petra Müller-Klepper, Staatssekretärin im Sozialministerium in Wiesbaden. Bislang liege die Beschäftigungsdauer von Pflegefachkräften im Schnitt bei zwölf Jahren.

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Erodierende Leistungsfähigkeit

Umfrage: Vertrauen ins Gesundheitssystem sinkt rapide

Wochenkolumne aus Berlin

Die Glaskuppel: Lauterbach und die fliegenden Sahnetorten

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Genetische Untersuchungen

Vogelgrippevirus springt von Kuh auf Katze

Erodierende Leistungsfähigkeit

Umfrage: Vertrauen ins Gesundheitssystem sinkt rapide

Forschung zu Neuroprotektion

So wird versucht, das Gehirn nach dem Schlaganfall zu schützen

Lesetipps
Die Unikliniken in Baden-Württemberg verzeichnen in den Spezialambulanzen für Patienten mit Long-/Post-COVID-Syndrom weiterhin „volle Wartelisten“

© Udo Herrmann / picture alliance / CHROMORANGE

Antwort des Sozialministeriums Baden-Württemberg

Versorgungskonzept bei Long-COVID: Umsetzung in der Warteschleife

Ziel der Therapie soll gemäß der drei Empfehlungen von EULAR, ACR (American College of Rheumatology) und NICE (National Institute for Health and Care Excellence) die Verbesserung der Symptome und Handfunktion sein. Dem strukturellen Schaden soll vorgebeugt werden.

© New Africa/- stock.adobe.com

77 Effektorgene identifiziert

Neue Ansatzpunkte bei der Osteoarthrose der Hand

Blick nach oben in die Baumkronen, sie sich verzerrt dargestellt

© visualpower / stock.adobe.com

Schwindel und massive Blutdruckabfälle

Kasuistik: Kopf im Nacken, Blutdruck im Keller