Berufspolitik

Hessens Kliniken halten Spardeckel für überholt

Höhere Gehälter für Klinikärzte und eine gesetzliche Zwangsabgabe der Kliniken - das zwingt Kliniken in Hessen zum Personalabbau. Jetzt wollen auch sie an die Milliardenüberschüsse der GKV.

Veröffentlicht: 16.03.2012, 18:17 Uhr

WIESBADEN (ine). In Hessen fordern Verbände eine finanzielle Entlastung der Kliniken. Dazu sollten die Überschüsse der GKV eingesetzt werden, heißt es beim Klinikverbund Hessen und bei der Hessischen Krankenhausgesellschaft.

Vor zwei Jahren sei ein Defizit von elf Milliarden Euro prognostiziert worden, was den Gesetzgeber veranlasst habe, von Kliniken einen Sanierungsbetrag zu verlangen.

Die Prognose habe sich als falsch erwiesen. Auch in Hessen seien viele Kliniken gezwungen, Personal abzubauen. Hinzu kämen steigende Ausgaben: Allein durch die Tarifvereinbarung mit dem Marburger Bund würden die Personalkosten um vier Prozent steigen.

Die Finanzierungslücke belaufe sich auf eine Milliarde Euro, schätzen die Verbände.

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