AOK Nordost

Hilfe bei Kliniksuche kommt gut an

Die Ärztekammer Berlin begrüßt, dass die AOK Nordost Daten zur Ergebnisqualität der Kliniken bei der Beratung nutzt.

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BERLIN. Das Beratungsangebot der AOK Nordost bei der Kliniksuche trifft auf positive Resonanz bei der Ärztekammer Berlin. "Dieser Ansatz hat nach meiner Einschätzung das Potenzial, zu einem hilfreichen Instrument bei der Beratung von Patienten zu werden", sagt Dr. Werner Wyrwich, der als Vorstandsmitglied der Ärztekammer Berlin für das Ressort Qualitätssicherung zuständig ist.

Als erste Kasse habe die AOK Nordost eine seit mehreren Jahren bestehende Forderung der Ärztekammer Berlin umgesetzt, die Ergebnisqualität der Behandlung von Patienten auf der Basis von Routinedaten darzustellen. Zudem würden auch die Erfahrungswerte der Patienten berücksichtigt.

Grundlage der persönlichen Beratung durch speziell geschulte AOK-Mitarbeiter im Servicecenter bildet das Verfahren der sogenannten Qualitätssicherung mit Routinedaten (QSR).

Diese Daten liegen laut AOK Nordost für die Indikationen Knie- und Hüftendoprothesen und Gallenblasenentfernung und seit kurzem auch für therapeutische Herzkatheter aufbereitet vor. Für die Beratung zieht die Kasse auch Ergebnisse ihrer Versichertenbefragungen seit 2011 heran.

Die Mitarbeiter beraten nicht nur über die Qualität der Behandlung in verschiedenen Kliniken, sondern auch über ambulante Alternativen. Bei orthopädischen Diagnosen bietet die AOK ein Zweitmeinungsverfahren am AOK-eigenen Centrum für Gesundheit in Berlin-Wedding an.

Die Krankenhausexpertin der AOK Nordost Dr. Anke-Britt Möhr misst diesen Angeboten vor dem Hintergrund der Diskussion um ständig steigende Operationszahlen große Bedeutung zu. (ami)

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